





















Leider musste der diesjährige Müllsammeltag abgesagt werden. Wer trotzdem Lust hat, etwas für die Sauberkeit in und um Wrestedt zu tun, den laden wir ein, den täglichen Spaziergang zu nutzen, um den Müll am Wegesrand einzusammeln. Dorleben stellt die Müllsäcke zur Verfügung und kümmert sich auch die Enstorgung des Mülls. Wie kann das funktionieren?: Müllsäcke liegen für euch auf dem Bücherschrank am Rathaus bereit. Die gefüllten Säcke können auf der Terasse hinter dem Wrestedter Feuerwehrgerätehaus abgelegt werden. Bitte achtet darauf, dass eure Säcke gut verschlossen sind. Alle Säcke die dort bis Ostern abgelegt werden, wird Dorfleben Wrestedt dann entsorgen.
Wir hoffen, dass wir so auch etwas Abwechslung in den Corona-Alltag bringen können und appellieren aber gleichzeitig, immer die bestehenden Vorgaben (wie z.B. das Kontaktverbot) zu beachten.
Wir wünschen euch viel Spaß beim sammeln! Bleibt gesund!
Aufgrund der Einschränkungen des öffenlichen Lebens durch den Corona-Virus noch ein Aufruf von uns: Auch in Wrestedt gibt es viele ältere Menschen, die teilweise alleine in ihren Wohnungen oder Häusern leben. Da gerade auch ältere Menschen zur Corona-Risikogruppe gehören, ist es nur verständlich, dass diese aktuell nur ungern ihr Zuhause verlassen. Bitte bietet diesen älteren Mitbürgern, unseren Nachbarn, Verwandten und Bekannten eure Hilfe an. Schon das Angebot, Besorgungen erledigen zu können, ist für diese Leute eine echte Hilfe. Geht einmal in Gedanken die Häuser eurer Nachbarschaft durch und überlegt, ob dort nicht irgendwo jemand lebt, der in der jetzigen Sitaution auf eure Hilfe angewiesen sein könnte. Wir danken euch und wünschen euch und euren Familien weiterhin alles Gute und vor allem: Bleibt gesund! Euer Dorfleben!
Hallo Dorfleben Wrestedt, wir sind von der Gemeinde angesprochen worden, ob wir für unser Heimatddorf an dem diesjährigen Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilnehmen möchten.
An diesem bundesweiten Wettbewerb können Dorfgemeinschaften und Gemeindevertretungen in Orten und Ortsteilen bis 3.000 Einwohner teilnehmen. Gesucht sind Ideen und innovative Projekte zur Gestaltung eines attraktiven dörflichen Lebens. Mit der Teilnahme sollen die Dorfbewohner zeigen, welche Themen sie vor Ort bewegen und was die Entwicklung und das Zusammenleben in ihrem Dorf auszeichnet. Angesichts des demografischen Wandels, der wirtschaftlichen und klimatischen Veränderungen – aber auch der Migration – sind Gemeinschaft und Zusammenhalt ein hohes Gut, das es zu stärken gilt.
Alleinstellungsmerkmal dieses Wettbewerbs ist die ganzheitliche Entwicklung des Dorfes. Das Erscheinungsbild des Ortes hat großen Einfluss auf das Lebensgefühl der Menschen. Wichtig sind Arbeitsplätze und soziale Einrichtungen, aber auch ein interessantes Vereinsleben. Für eine erfolgreiche Teilnahme ist deshalb entscheidend, wie sich die Bürger an der Ideenfindung beteiligen, was die Dorfbewohner gemeinsam mit den kommunal Verantwortlichen bewirken, wie sie mit konkreten Aktivitäten zur Entwicklung des Dorfes beitragen und die Herausforderungen meistern.
Dabei kommt es darauf an, wie die Möglichkeiten und Gegebenheiten vor Ort genutzt werden, um eine positive Entwicklung zur individuellen Ausgangssituation zu erreichen. Die Dorfgemeinschaft soll im Wettbewerb die Aktivitäten in den verschiedenen Themenbereichen präsentieren und zeigen, wie es motivierten und engagierten Menschen gemeinsam gelingt, ein lebenswertes Umfeld zu schaffen.
Weitere Informationen zum Wettbewerb kann man hier abrufen
Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ findet in verschiedenen Ebenen statt.
Zunächst führen die Landkreise im eigenen Zuständigkeitsbereich ihre Kreiswettbewerbe durch.
Daraus ergeben sich im Verlauf des Landeswettbewerbes die Kandidaten für den Landesentscheid.
Der Landesentscheid wiederum ermittelt unter anderem die Kandidaten, die zum Bundeswettbewerb gemeldet werden sollen.
Interessierte, die Ideen für eine Wrestedter Teilnahme an dem Wettbewerb haben und das Projekt leiten wollen, können sich gerne beim Vorstand melden.


Liebe Mitglieder, liebe Baumpaten, die aktuellen Temperaturen lassen unser jungen Bäume auf der Buhr‘schen Wiese ordentlich leiden. Ich möchte noch einmal dazu aufrufen, jetzt möglichst viel zu wässern! Bitte vergesst auch eure Nachbarbäume dabei nicht!
Es gibt sie seit den 2010er-Jahren in vielen deutschen Gemeinden und Städten – auch in Österreich und in Belgien und seit Juli auch in Wrestedt: eine Mitfahr(er)bank. Eine Mitfahr(er)bank ist eine Sitzbank, die im öffentlichen Raum aufgestellt wird und einen besonderen Zweck erfüllt: Man nimmt auf dieser Bank Platz und signalisiert, dass man zu einem bestimmten Ziel bei anderen „mitfahren“ möchte. Da sich in vielen PKW nur ein Fahrer bzw. eine Fahrerin befindet, kann ein Mitfahrender mit einsteigen. Ziel ist es dabei, die allgemeine Mobilität zum Beispiel von Jugendlichen, die noch keinen Führerschein besitzen, oder älteren Menschen, die kein Auto mehr fahren möchten, zu verbessern und eine umfassendere Vernetzung von Dörfern und ihren Bewohnern untereinander zu gewährleisten.

Die Wrestedter Mitfahr(er)bank – gebaut und aufgestellt von Lothar Peters – steht am Ende der Bahnhofstraße Richtung Uelzen/Holdenstedt in der Nähe einer Bushaltestelle. Mit großer, auffällig gelber Beschilderung kann der wartende Mitfahrende anzeigen, wohin er/sie mitgenommen werden möchte: nach Uelzen, Holdenstedt oder zum weit außerhalb des Dorfes gelegenen Friedhof. Der Verein Dorfleben Wrestedt e.V. hofft auf rege Beteiligung aller DorfbewohnerInnen – sowohl als Mitfahrende als auch als Fahrende!
Nach drei Wochen Bauzeit und vielen Gesprächen mit Menschen, die durch ihre Sachspenden das Projekt so besonders machen, konnte der Grill auf der Buhr’schen Streuobstwiese eingeweiht werden. Geladen waren durch den Verein Dorfleben Wrestedt e.V. alle DorfbewohnerInnen, um die ersten Bratwürste auf der Wiese gemeinsam zu genießen.

Lothar Peters hat die Grilleinfassung aus Steinen, die er von Johanna Rösler und Alexander Kahlert vom Bauhof gespendet bekommen hatte, in Eigenregie gemauert. Eine Marmorplatte eines alten Wohnzimmertisches von Horst Brendel wurde im Tresen verbaut und eine ehemalige Sportplatzbande als Grillabdeckung recycelt.
Peters wollte einen Treffpunkt für Klein und Groß schaffen, einen Platz zum Beisammensein und Kommunizieren. Auch Melanie Schabert, 1. Vorsitzende des Dorfvereins, stellte in ihren Begrüßungsworten das besondere Merkmal des Zusammentreffens hervor und dankte mit allen Anwesenden Peters ausdrücklich. Auch für das nahe des Grillplatzes aufgestellte Kunstwerk „together“.

Im Sonnenschein waren viele Hungrige und Neugierige gekommen, um gemeinsam zu essen, sich auszutauschen, die Bäume auf der Streuobstwiese zu hegen und das soziale Miteinander ihres Dorfes zu pflegen.
Am 11. Juli hat der Dorfleben Wrestedt e.V. Vorstand 690 Unterschriften an den Vorstand der Volksbank Uelzen-Salzwedel eG übergeben. In einem Zeitraum von rund einem Monat wurden die Unterschriften an verschiedenen Stellen in Wrestedt und den Nachbarortschaften gesammelt. Alle Unterzeichner setzen sich für einen Geldautomaten der Volksbank in Wrestedt ein. Die Zweigstelle der Volksbank in Wrestedt wurde Ende Mai 2019 geschlossen. Seitdem müssen sämtliche Bankgeschäfte online oder in einer der anderen Geschäftsstellen, z.B. in Uelzen erledigt werden. Das ist insbesondere für die älteren oder inmobilen Wrestedter eine große Herausforderung, teilweise sogar unmöglich. Das Dorf hat grundsätzlich Verständnis dafür, dass Zweigstellen wirtschftlich betrieben werden müssen. „Wir erinnern jedoch an den genossenschaftlichen Gedanken, den die Volksbank verfolgt“, sagt 1. Vorsitzende Melanie Schabert. „Wenn die persönliche Anlaufstelle schon geschlossen wird, sollte doch wenigstens ein Geldautomat erhalten bleiben.“
Hans-Joachim Lohskamp nahm die Unterschriftenliste entgegen. Er erläuterte, dass sich die Volksbank die Entscheidung nicht leicht gemacht habe, schließlich aber Wirtschaftlicheitsaspekte zu die Schließung der Zweigstelle unumgänglich gemacht hätten. Insebsondere das Bargeldgeschäft (auch mit den Geldautomaten) sei für die Volksbank ein großer Kostenfaktor.
Leider konnte Herr Lohskamp uns keine großen Hoffnungen für einen Volksbank Geldautomaten in Wrestedt machen. Er bekräftige jedoch, dass die Volksbank gerne bereit sei, in schwierigen Einzelfällen auch individuelle Lösungen mit den Kunden zu erarbeiten. Er ermunterte alle Kunden, in solchen Fällen mit den bekannten Mitarbeitern der Volksbank Kontakt aufzunehmen.
Liebes Dorfleben, liebe Baumpaten, die Pechsträhne auf unserer Streuobstwiese will nicht abreißen. Jetzt ist aufgefallen, dass eine Großzahl der Bäume von einem Schädling, der Blutlaus, befallen sind. Man kann diesen Schädling auf unterschiedliche Weise bekämpfen, die schonenste ist das Abstreifen mit Lappen. Für diese Medthode haben wir uns entschieden. Es müssen jetzt alle Bäume untersucht werden und die Läuse abgestriffen werden. Susanne Pfeifer hat sich dankenswerter Weise bei Ole Beeker Rat geholt und würde an diesem Donnerstag, ab 15.00 Uhr auf der Wiese sein, um die Bäume zu untersuchen. Ihr seid alle (insbesondere die Baumpaten) aufgerufen, mit einigen Lappen und Trittleitern bewaffnet dann zur Wiese zu kommen, um unsere Bäume zu retten. Wir gehen davon aus, dass je nach Anzahl der Helfer die ganze Aktion nach etwa 30 Minuten abgeschlossen sein dürfte. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme!