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Feierliche Eröffnung der Buhr’schen Streuobstwiese in Wrestedt

Endlich ist es soweit – die Buhr’sche Streuobstwiese am Ilmenauweg in Wrestedt wurde feierlich eröffnet. Frau Buhr, Namenspatronin und Verpächterin des 4000 m² großen Areals,schnitt die imposante rote Schleife unter dem Beifall der vielen Mitglieder und Unterstützer des Dorfvereins Wrestedt e.V. durch und eröffnete somit ein besonderes Biotop. Markus Nieber, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, erklärte zuvor in seiner Rede dass die Buhr’sche Streuobstwiese neben dem Herbstmarkt das bisher größte Projekt des Dorfvereins ist. Bereits am 28.10.2017 wurden von 66 Helfern und den Baumpaten 49 hochstämmige Apfelbäume wie zum Beispiel Gravensteiner, Kaiser Wilhelm und Uelzener Rambour gepflanzt. Alle Sorten sind von dem NDR Fernsehgärtner Ole Beeker hinsichtlich ihres besonderen Wertes als regional-spezifische und vom Aussterben bedrohte Apfelsorten ausgewählt worden.

Den Sommer 2018, geprägt von hohen Temperaturen und wenig Niederschlag, pflegten und versorgten die Baumpaten und der Dorfverein die jungen Bäume. Trotz der Bemühungen wurden vor der Eröffnung mit vielen helfenden Händen 20 Apfelbäume ersetzt. Alle erfreuten sich an diesem Tag der guten Verpflegung durch den Verein Dorfleben e.V.: Kuchen und Kaffee, Stockbrot über dem Feuer, ausreichend Getränke und köstliche Erbsensuppe aus dem Kessel.

Nach dem Dank an die Helferinnen und Helfer des Eröffnungstages bedankte sich Markus Nieber ausdrücklich bei Frau Buhr und der Bingo Umweltstiftung, die das Projekt finanziell unterstützt, sowie der Volksbank Uelzen Salzwedel und der Sparkasse Uelzen/Lüchow-Dannenberg für Geldspenden, die Motorsense und Hochgrasmäher ermöglichten. Besonderer Dank gilt der Gartenschule Pur Natur und Ole Beeker für die Auswahl der Bäume, Unterstützung am ersten Pflanztag und Klaus Voss für den Baumschnitt im Frühjahr. Imker Simon Cordes hat die Streuobstwiese mit Bienenvölkern beseelt. Den Wrestedter Landwirten Graf Grote, Heino Meyer, Frank Bielesch und Jochen Warnecke , der Freiwilligen Feuerwehr Wrestedt und allen Baumpaten dankte Nieber für unermüdlichen Einsatz und tatkräftige Unterstützung. Insgesamt sind neben den persönlichen Pflegezeiten über 260 Stunden Eigenleistung gestemmt worden, um dieses Projekt zu verwirklichen. Alle Baumpaten ein herzlicher Dank – für das bisher geleistete, aber auch im Hinblick auf Gießzeiten und pflegerische Folgearbeiten!

Die Buhr’sche Streuobstwiese in Wrestedt ist ein aktives „Zurück“ zu traditionellem Obstanbau, um mitteleuropäische Kulturlandschaften zu erhalten und bis zu 5000 Tierarten einen ökologisch geeigneten Lebensraum zu bieten. Auch schafft dieser besondere Ort Ruhe, Entspannung und Freude an der Identifikation mit dem geschaffenen Naturraum – Sie sind herzlich eingeladen, die Buhr’sche Streuobstwiese zu besuchen und die Natur zu genießen!


Glasfaserausbau in Wrestedt und Stederdorf

Liebes Dorfleben,

sicher erinnert Ihr euch, dass wir uns im letzten Jahr während der Vorvermarktungsphase des Glasfasernetzes für den Ausbau der sogenannten „schwarzen Flecken“ (über 90% der Ortslagen von Wrestedt und Stederdorf) mit dem schnellen Glasfasernetz eingesetzt hatten. Wir hatten fast 100 Interessenbekundungen in Wrestedt und Stederdorf gesammelt und diese an die LüneCOM (Unternehmen, dass vom Landkreis Uelzen mit dem Ausbau des Glasfasernetztes beauftragt worden ist) übergeben.

Aktuell werden von der LüneCOM Emails und Briefe an alle versendet, die seinerzeit eine solche Interessenbekundung abgegeben haben, in den zum „Abgleich der Auftragsdaten“ aufgefordert wird. Dies ist natürlich zunächst verwirrend, da lediglich „Interessenbekundungen“ abgegeben und keine „Aufträge“ erteilt worden sind.

Ich habe dazu mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises Uelzen und auch mit der LüneCOM gesprochen:

    • Diese Briefe sind automatisiert an alle versendet worden, unabhängig davon, ob man in einem „weißen“ oder „schwarzen“ Fleck wohnt.
    • Wrestedt und Stederdorf gehören (bis auf wenige Ausnahmen) nach wie vor nicht zum Ausbaugebiet des Landkreises und werden in der aktuellen Förderperiode auch keinen geförderten Glasfaseranschluss bekommen.
    • Das Schreiben der LüneCOM ist für die Interessenten aus den „schwarzen“ Flecken keine Auftragsbestätigung und es ist auch kein Vertrag zustande gekommen. (Wer nicht mehr sicher ist, ob er in einem weißen oder schwarzen Fleck wohnt, kann dies hier prüfen: https://glasfaser.itv-ue.de/)
  • Sollte kein Interesse mehr an einem Glasfaseranschluss bestehen, braucht von euch nichts unternommen werden.

Sollte weiterhin Interesse an einem Glasfaseranschluss bestehen, dann kann man sich von der LüneCOM ein konkretes Angebot für den Ausbau erstellen lassen. Dieser Ausbau muss dann aber von jedem selbst finanziert werden. Ein unverbindliches Angebot kann bei Herrn Dieckmann von der LüneCOM (td@luenecom.de) angefragt werden.

Bücherschrank – Bücher können auch dauerhaft mitgenommen werden.

Hallo liebe Leseratten und Dorfleben Freunde! Wer hätte es gedacht? Erst seit September 2017 steht unser Bücherschrank am Wrestedter Rathaus und erfreut sich starker Beliebtheit. Mittlerweile sind sogar so viele Bücher gespendet worden, dass wir euch jetzt anbieten möchten, im Bücherschrank zu stöbern und eure Lieblingsbücher auch gerne dauerhaft mit nach Hause zu nehmen, oder zu verschenken. Viel Spass beim stöbern und lesen wünscht euer Dorfleben Wrestedt!

Glasfaser – Anschreiben der TKI (Tele-Kabel-Ingenieurgesellschaft)

In den letzeten Tagen haben viele Wrestedter ein Anschreiben der TKI (Tele-Kabel-Ingenieurgesellschaft) erhalten, in dem Sie gebeten werden, eine Grundstückseigentümererklärung für die Leitungsverlegung von Glasfaserleitungen auf ihrem Grunstück abzugeben.

Diese Schreiben führt zur Verwirrung, da Haushalte in den sog. „schwarzen Bereichen“, also Bereichen angeschrieben worden sind, die von der LüneCom nicht im Rahmen des Glasfaserprojektes des Landkreises ausgebaut werden. Diese Haushalte hatten lediglich eine „Interessenbekundung“ für den Ausbau abgegeben.

Auf Nachfrage hat uns die „Wirtschaftsförderung Uelzen aktiv“, die das Projekt für den Landkreis begleitet, mitgetielt, dass es sich bei dem Anschreiben an Haushalte in den schwarzen Bereichen um ein Versehen der LüneCom handelt. Die Problematik sei mittlerweile mit der LünceCom besprochen worden und solle in Zukunft nicht mehr vorkommen.

Unsere Empfehlung: Das Anschreiben der TKI sollte einfach ignoriert und nicht beantwortet werden.